Here comes Trouble… Ein Rhodesian Ridgeback zieht ein

Wenn ich die See seh…

3. Juli 2009 · 1 Kommentar

Wir sind mit Hund zur See gefahren. Also hin, nicht auf, bzw. zu.

http://mashoma.wordpress.com/fotos-sankt-peter-ording/

Der gut elfmonatige Ridgeback hat die vierstündige Fahrt super mitgemacht, hinten abgelegt, ab und zu mal prüfen, ob das Rudel noch komplett ist, wir sind stolz auf ihn. Den Lieblingssport Kampfschlafen kann man eben überall trainieren.

Das Ziel war Sankt Peter Ording an der Nordsee. In diversen Hundeforen als hundefreundlich beschrieben ,mit einem zwölf Kilometer langen Sandstrand, den wir schon kennen, da freuten wir uns auf StrandUrlaub mit Hund.

Der endlose Strand war ziemlich nach Maalis Geschmack. Turbobooster anwerfen und ab dafür…

Es ist schon so, dass auf der Sandbank und quasi überall in SPO Leinenpflicht herrscht. Das Weltnaturerbe hat ein Recht auf Aussperrung von zerstörerischen Elementen (wer nimmt eigentlich die  sich in den Dünen sonnenden Pappnasen an die Leine??), aber am Strand abseits der Badestellen im Watt kann auch ein tobendes Kalb nicht viel kaputtmachen und so wird das Freilaufen hier zumindest geduldet…

Allerdings stösst auch ein Sandstrand an seine Grenzen und zwar da wo das Wasser anfängt.

Der Erstkontakt mit einer unübersehbaren Masse an Sand gefiel dem Hund besser als der Erstkontakt mit einer unübersehbaren Menge an Wasser. Die Tatsache, dass er es noch nicht mal trinken mochte, da salzig, machte es nicht besser. Aber wie der Ridgeback so ist, die Skepsis gegenüber Neuem weicht irgendwann der Begeisterung…

Unendliche Weiten

Die Wanderung zum Westerhever Leuchtturm

war besonders schön, da bei aufkommender Flut immer noch ein Wattlauf von fast einer Stunde bis zum Wasser möglich war..

Zwischendurch fühlt man sich fast wie in der Wüste, nur Sand, die sich spiegelnde Wasseroberfläche ist gar nicht da, wenn man ankommt…

Endlich am Wasser angekommen, hatte Matthi die Faxen dicke und ging baden. Der Hund ging mit, soweit er stehen konnte. Und dann aber auch schnell wieder raus, Wattwasser um die Knöchel bringt schliesslich Erfrischung genug. Beim zweiten Versuch, den Hund ans schwimmen zu bringen, hat es dann geklappt…

Ridgebacks können tatsächlich schwimmen! …

aber dann auch schnell wieder raus

Vom Leuchtturm zurück führt der historische Stokkenstieg

Dieser war früher die einzige Verbindung zum Festland und wird nur mit grossem Aufwand erhalten. Fahräder und Kinderwagen dürfen daher hier nicht entlang und Fussgänger nur in  Richtung Festland laufen. Grosse Hunde sind kein Problem, es nervt nur, wenn man ständig entgegenkommenden Fahrrädern und Kinderwagen ausweichen muss.

Auf dem Deich stehen. liegen, weiden, gucken und blöken SalzwiesenDeichlämmer- und Schafe.

Relativ unbeeindruckt von den Touristenhunden, was nicht zwangsläufig für beide Seiten gilt.  Zuhause sind Schafe doof, da guckt der Hund in grossem Bogen noch nicht mal hin, aber hier hätte er schon gerne mal geguckt..

Am Parkplatz gibt es eine kleine Bude des örtlichen Schäfers. Hier haben wir lecker SalzwiesenDeichlammFrikadellen und SalzwiesenDeichlammWienerWürstchen gegessen. Auch der Hund bekam frisches Wasser und SalzwiesenDeichlammHundeSticks.

Lecker.

Toben am Strand dürfte nach diesem Urlaub in Maalis Hitliste aufgenommen sein.

Restaurantbesuche sind  mit Hunden problemlos. Bei schönem Wetter sowieso, da sitzen wir draussen. Manchmal hat der Hund dann ein Problem. Der flotte Wind kann kalt werden und nicht jeder hat so ein dickes SalzwiesenDeichschaffell. Aber der kluge Ridgebackbesitzer baut vor und nimmt seinem Sensibelchen eine Decke mit.

Er wäre schon lieber mit in den Strandkorb gekommen…

Wir haben hier nicht zum letzten Mal unsere Pfoten in das Watt gedrückt…


Kategorien: Uncategorized
Mit Tag(s) versehen: , ,

1 Antwort bis hierher ↓

  • roland adam // 13. Juli 2009 um 14:39

    herzlichen Glückwunsch -zum 1. vollen Lebensjahr -ein toller Hund geworden —

    Bedauerlich das man von seinen Geschwistern so wenig weis —–

Kommentar schreiben